Umsatzsteuervoranmeldung

Umsatzsteuervoranmeldung 2014 rechtzeitig erstellen und Säumniszuschläge vermeiden. Wer muss eine Umsatzsteuervoranmeldung abgeben, welche Fristen gibt es und wie kann eine Dauerfristverlängerung beantragt werden?

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Eine Umsatzsteuervoranmeldung dient unter anderem dazu, die Umsatzsteuerzahllast und die abziehbare Vorsteuer aufzuführen und zu saldieren, um so die verbleibende Umsatzsteuer-Vorauszahlung bzw. einen entsprechenden Verbleibenden Umsatzsteuer-Überschuss zu ermitteln, welcher an das Finanzamt zu entrichten ist bzw. vom Finanzamt erstattet wird.




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Rechnungsbetrag EUR
Umsatzsteuersatz %
Privatanteil %





   

Wie ist die Umsatzsteuervoranmeldung abzugeben?

Unternehmer sind mittlerweile verpflichtet, Umsatzsteuer-Voranmeldungen auf elektronischem Weg an das Finanzamt zu übertragen. Die gesetzliche Regelung findet sich im Umsatzsteuergesetz in § 18 Abs. 1 UStG. Nur auf Antrag kann das Finanzamt auf eine elektronische Übermittlung verzichten, um unbilligen Härten zu vermeiden. Wer Kleinunternehmer ist und daher in seinen Rechnungen keine Umsatzsteuer ausweist, braucht keine Umsatzsteuervoranmeldung abzugeben.


   

In welchen Zeiträumen ist eine Umsatzsteuervoranmeldung abzugeben?

Drei Varianten sind bei den Zeiträumen für die Voranmeldungen zu unterscheiden. Umsatzsteuervoranmeldung sind entweder vierteljährlich oder monatlich abzugeben oder die Pflicht zur Abgabe entfällt. Falls die Umsatzsteuer des Vorjahres unter 1.000 Euro lag, ist nur eine Umsatzsteuererklärung abzugeben. Lag die Umsatzsteuer unter 7.500 Euro, so kann die Umsatzsteuervoranmeldung in der Regel vierteljährlich abgegeben werden. Wer gerade ein Unternehmen gegründet hat, ist in der Regel zur monatlichen Abgabe der Voranmeldungen verpflichtet. Die gerade beschriebenen Grenzen sind im Umsatzsteuergesetz in § 18 Abs. 2 UStG festgelegt.

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Bis wann ist die Umsatzsteuervoranmeldung abzugeben?

Die Umsatzsteuervoranmeldung ist vom Unternehmer grundsätzlich bis zum 10. Tag nach Ablauf des Voranmeldungszeitraums abzugeben. Dabei hat der Unternehmer z.B. mit einer Buchhaltungssoftware die Umsatzsteuer für den Voranmeldungszeitraum selbst zu ermitteln. Zu beachten ist auch, dass die Umsatzsteuervorauszahlung bereits am 10. Tag nach Ablauf des Voranmeldungszeitraums fällig wird (§ 18 Abs. 1 UStG ). Eine explizite Zahlungsaufforderung durch das Finanzamt erfolgt also nicht. Bei nicht fristgerechter Abgabe der Voranmeldung kann das Finanzamt schätzen, bzw. bei nicht fristgerechter Zahlung werden grundsätzlich Säumniszuschläge in Höhe von 1% der säumigen Steuer festgesetzt. Viele Unternehmer beantragen wegen der relativ kurzen Frist eine Dauerfristverlängerung, wodurch die Fristen um einen Monat verlängert werden können.

   

Was ist eine Dauerfristverlängerung?

Eine Dauerfristverlängerung muss beim Finanzamt beantragt werden. Bei einer monatlichen Abgabepflicht ist eine Sondervorauszahlung zu leisten. Die Sondervorauszahlung beträgt ein Elftel der Umsatzsteuer des letzten Jahres und wird mit der Dezember-Voranmeldung wieder verrechnet. Wer Umsatzsteuervoranmeldungen nur vierteljährlich abgeben muss, braucht für die Dauerfristverlängerung keine Sondervorauszahlung zu leisten. Für den genauen Verfahrensgang sei auf die § 46 UStDV (Fristverlängerung), § 47 UStDV (Sondervorauszahlung) und § 48 UStDV (Verfahren) verwiesen.

   

Was sind die Voraussetzungen für den Vorsteuerabzug?

Um von der zu zahlenden Umsatzsteuer die Vorsteuer abziehen zu dürfen, müssen bestimmte Voraussetzungen vorliegen. Diese sind unter anderem im Umsatzsteuergesetz in § 15 UStG aufgeführt. So ist etwa das Vorliegen einer ordnungsgemäß ausgestellten Rechnung erforderlich. Die verwendete Rechnungsvorlage für Ausgangsrechnungen sollte daher alle notwendigen Angaben einer Rechnung beinhalten, denn der Rechnungsempfänger hat Anspruch auf eine ordnungsgemäß ausgestellte Rechnung. In § 15 UStG sind weitere Details beschrieben, wann ein Vorsteuerabzug erfolgen kann bzw. ausscheidet. So dürfen etwa Zahnärzte oder Ärzte ebenfalls keine Vorsteuer geltend machen, da sie keine umsatzsteuerpflichtigen Leistungen erbringen. Wer Kleinunternehmer ist, darf ebenfalls keine Vorsteuer geltend machen, da der Kleinunternehmer keine Umsatzsteuer in Rechnung stellt.

   

Infos zu weiteren Fragen:

Wenn Sie weitere Fragen zum Thema Umsatzsteuervoranmeldung oder Umsatzsteuererklärung haben, können Sie einen Steuerberater befragen. Hier finden Sie Hinweise zu den Steuerberatergebühren für die Buchhaltung mit Voranmeldungen, die Erstellung von Steuererklärungen oder den Jahresabschluss bzw. die EÜR. Hier gelangen Sie zur Seite für das Programm Elster Formular.





Auf dieser Seite finden Sie außerdem weitere Informationen zur Umsatzsteuervoranmeldung in den Links zu den Auszügen aus dem Umsatsteueranwendungserlass.






Überblick Umsatzsteuervoranmeldung.biz

1. Wie ist die Umsatzsteuervoranmeldung abzugeben?
2. In welchen Zeiträumen ist eine Umsatzsteuervoranmeldung abzugeben?
3. Bis wann ist die Umsatzsteuervoranmeldung abzugeben?
4. Was ist eine Dauerfristverlängerung?
5. Was sind die Voraussetzungen für den Vorsteuerabzug?
6. Infos zu weiteren Fragen:


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Umsatzsteuervoranmeldung-Haftung

Umsatzsteueranwendungserlass Umsatzsteuervoranmeldung

18.1. Verfahren Bei Der Besteuerung Nach § 18 Abs. 1 Bis 4 UStG

18.2. Voranmeldungszeitraum

18.3. Vordrucke, Die Von Den Amtlich Vorgeschriebenen Vordrucken Abweichen

18.4. Dauerfristverlängerung

18.5. Vereinfachte Steuerberechnung Bei Kreditverkäufen

18.6. Abgabe Der Voranmeldungen In Sonderfällen

18.7. Abgabe Von Voranmeldungen In Neugründungsfällen

18.8. Verfahren Bei Der Beförderungseinzelbesteuerung

18.9. Verfahren Bei Der Fahrzeugeinzelbesteuerung

18.10. Unter Das Vorsteuer-Vergütungsverfahren Fallende Unternehmer Und Vorsteuerbeträge

18.11. Vom Vorsteuer-Vergütungsverfahren Ausgeschlossene Vorsteuerbeträge

18.12. Vergütungszeitraum

18.13. Vorsteuer-Vergütungsverfahren Für Im Übrigen Gemeinschaftsgebiet Ansässige Unternehmer

18.14. Vorsteuer-Vergütungsverfahren Für Im Drittlandsgebiet Ansässige Unternehmer

18.15. Vorsteuer-Vergütungsverfahren Und Allgemeines Besteuerungsverfahren

18.16. Unternehmerbescheinigung Für Unternehmer, Die Im Inland Ansässig Sind

18.17. Umsatzsteuerliche Erfassung Von Im Ausland Ansässigen Unternehmern, Die Grenzüberschreitende Personenbeförderungen Mit Nicht Im Inland Zugelassenen Kraftomnibussen Durchführen

Umsatzsteueranwendungserlass Zusammenfassende Meldung



18a.1. Abgabe Der Zusammenfassenden Meldung

18a.2. Abgabefrist

18a.3. Angaben Für Den Meldezeitraum

18a.4. Änderung Der Bemessungsgrundlage Für Meldepflichtige Umsätze

18a.5. Berichtigung Der Zusammenfassenden Meldung